Der FDP Fraktionsvorsitzende Robert Heinze warnt in der letzten Ratssitzung vor einer „menschlichen Katastrophe“, wenn Förderschüler über Jahre hinweg unter Baustellenbedingungen unterrichtet werden müssten.
Heinze betont, dass selbst der Generalplaner vor einer derartigen gewarnt habe und keine Erfahrung mit einer Sanierung bei laufendem Schulbetrieb habe. Das Umschwenken, vermutet der FDP-Fraktionschef, sei nur auf politischen Druck erfolgt. Über Jahre hinweg haben wir konkrete und vor allem pragmatische Vorschläge für eine Sanierung bzw. Schaffung einer Alternative gemacht. und haben uns für einen Umzug in eine frei werdende Schule bzw. einen Neubau ausgesprochen.
Wir wären sogar bereit, den Erhalt des bestehenden Gebäudes mitzutragen, aber nicht unter den beschlossenen Rahmenbedingungen, die für die Schülerinnen und Schüler über Jahre unhaltbare Zustände bedeuten, da sie auf einer Dauerbaustelle unterrichtet werden müssten. Darüber hinaus sind die Kostenschätzungen für eine Sanierung im laufenden Betrieb noch nicht ansatzweise belastbar und es ist absehbar, dass sie noch deutlich über den aktuellen Schätzungen von 26 Mio. liegen werden
Wir fordern eine Sanierung in einem Rutsch und wollen dafür den Schulbetrieb ab 2026 zeitweise in die benachbarte alte Goetheschule verlegen. Wir sehen dadurch erhebliche Zeit- und Kostenvorteile. So müssten im Marler Haushalt keine anderen Schulsanierungs- oder Erweiterungsprojekte zurückstehen. Robert Heinze: „Noch ist Zeit. Folgt den Fachleuten und erspart uns ein zweites Trauerspiel. Eine Rathaussanierung reicht!