Sanierung der Heinrich Kielhorn Schule findet nicht im laufenden Schulbetrieb statt
Was die Freien Demokraten über fünf Jahre hinweg gegen den Widerstand aller anderen im Rat vertretenen Parteien gefordert haben und wofür sie teilweise scharf angegriffen wurden, hat sich nun als der vernünftige Weg für Marl durchgesetzt. Die Entscheidung, die Schülerinnen und Schüler der Kielhornschule während der Sanierungsphase ab 2027 in der ehemaligen Goetheschule unterzubringen, dient nach Auffassung der FDP sowohl dem Wohl der Kinder als auch dem städtischen Haushalt.
Nach Einschätzung der Freien Demokraten wäre eine Sanierung im laufenden Schulbetrieb nicht nur mit erheblichen Belastungen für die Schülerinnen und Schüler verbunden gewesen, sondern hätte auch deutlich höhere Kosten verursacht.
„Mit unserer konsequenten Haltung und sachlichen Argumenten haben wir letztlich überzeugt. Wir haben die Politik in Marl vor einer folgenschweren Fehlentscheidung bewahrt und mehr als 240 Kinder vor Unterrichtsbedingungen auf einer Baustelle geschützt, die aus unserer Sicht nicht akzeptabel gewesen wären“, erklärt Ilse Kiffe-Heinze.
Der Vorsitzende der Fraktion FDP/Kritische Bürger, Robert Heinze, ergänzt: „Es bleibt für mich unverständlich, warum die Marler Politik fünf Jahre benötigt hat, um einen Beschluss zu korrigieren, der von Anfang an zu Lasten der Kinder gegangen wäre. Dennoch ist der Einsatz für eine vernünftige Lösung noch nicht beendet. Wir wollen keine zweite Rathaus-Baustelle erleben. Stattdessen setzen wir uns weiterhin für einen modernen Schulneubau ein, der in deutlich kürzerer Zeit und zu wesentlich geringeren Kosten realisiert werden kann.“
Die Freien Demokraten werden den weiteren Planungsprozess kritisch begleiten und sich weiterhin für Lösungen einsetzen, die pädagogisch sinnvoll, wirtschaftlich verantwortbar und zukunftsorientiert sind.